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Die Feste feiern wie sie fallen - Feste, Musik und Konzerte in Madrid
Dass die traditionelle Musik der Madrilenen mit den Schotten zu tun hat, vermutet man beim Gedanken
an das sonnige Spanien wohl kaum. Bei den Feierlichkeiten, die im Madrider Stadtteil Lavapies alljährlich im August zu Ehren der drei Heiligen San Catenyo, San Lorenz und La Palomastattfinden, wird aber Chotis (vom englischen scottish) getanzt.
In Madrids Kneipen erzählen die Einheimischen, dass der Chotis aus der Zeit stamme, in der
britische Unternehmen in Spanien Eisenbahnstrecken legten. Zahlreiche schottische Arbeiter hätten sich deshalb in Spanien aufgehalten und so getanzt, wie es die Madrilenen in Lavapies noch heute tun.
Ob die Geschichte nun 100% wahr ist? Jedenfalls scheint sie plausibel, haben sich doch in Madrid
immer viele Zuwanderer aufgehalten, aus Andalusien, Extremadura, Ecuador, Marokko. Da wundert es nicht, dass der typischste aller Tänze einen Migrationshintergrund hat.
Im August, wenn viele ans Meer flüchten, um sich Abkühlung zu verschaffen - in Madrid hat es dann
oft 40 Grad - wird in Lavapies gefeiert und Chotis getanzt. Die Frauen in bunten Kleidern mit weissem Kopftuch. Die Männer in schwarzen Hosen, weissem Hemd und schwarz-weiss karrierter Weste.
Natürlich ist auch sonst, was Feste und Konzerte betrifft, in Madrid so einiges los. Neben Barcelona ist Madrid die Stadt, in der man
Tickets für Musikvorführungen und Konzerte jeder Art bekommt. Für welche Konzerte Tickets zu kaufen sind, zu welchem Preis und wo am besten, kann man im wöchentlich erscheinenden Unterhaltungsprogramm Guia del Ocio nachlesen. Natürlich wird überall in der Stadt für grosse Konzerte und tolle Aufführungen auch über Poster und Plakate geworben. In Madrid ist das ganze Jahr über etwas los!
So stellt man sich Spanien vor oder? Ausgelassene Feste, gutes Essen, Flamenco, Passodoble und wie
wir jetzt auch wissen Chotis, . Traditionelle Anlässe nützen die Spanier, um mit Familie und Freunden zusammenzukommen und zu feiern.
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